Pressemitteilung JHV 2018 von Togo-Hilfe e.V.

Am 22.04.2018 fand die Jahres-Hauptversammlung des gemeinnützigen Vereins „Togo-Hilfe e.V.“ Rheinbach statt, dessen Ziele sind: Hilfe zur Selbsthilfe!

 

Die Regularien, die bei einer JHV ja Pflicht sind, wurden zügig behandelt.

 

Die Spendeneinnahmen betrugen in 2017 € 47.683,71. Die Ausgaben, die hauptsächlich für die 3 Berufs- Ausbildungszentren „Agerto“ verwendet wurden, betrugen insgesamt € 41.852,37. Die Rechnungsprüfer Dr. Jens Harms und Daniel Joisten bestätigten der Kassiererin Katharina Firmenich „eine erstklassige Arbeit, das Rechnungswesen zeichnet sich durch Übersichtlichkeit und Klarheit aus. Alle Belege lagen vor“ und beantragten die Entlastung, die auch erteilt wurde.

 

Über die aktuelle finanzielle Situation konnte die Kassiererin erfreut berichten, dass durch die einstündige Berichterstattung bei der Sendung „Sonntagsfragen“ ( siehe auch in der Mediathek von WDR2 ) am 08. April 2018 bei Frau Gisela Steinhauer bei WDR2 und dem Kurzbericht bei der WDR2- Weltzeit über Togo-Hilfe e.V.  ein erhöhtes Spendenaufkommen zu verzeichnen ist.

 

Erfreut berichtete der Vorsitzende Michael F. Firmenich darüber, dass die Stiftung „Deutsche Kinderdirekthilfe“ aus Meckenheim mit einer großzügigen Spende das neue Projekt von Togo-Hilfe  „Gehörlosenschule“ in der Stadt Kpalimé/Togo unterstützt und auch weiterhin bereit ist, dass die wichtigsten Dinge wie Aufklärung der Eltern in Bezug auf Hör-minderung und Schulung in der Gebärdensprache, den Bau eines Schulgebäudes, eines Krankenzimmers u.v.m. von der Stiftung finanziert werden.

 

Stolz berichtete der Vorsitzende auch darüber, dass alle Jugendlichen, die in den 3 Berufs- Ausbildungszentren ihren Abschluss gemacht haben, eine Chance im eigenen Land haben, eine Existenz aufzubauen. Sie müssen nicht flüchten, sondern können durch ihre Arbeit eine Familie gründen und ernähren, aber auch den Eltern und Geschwistern helfen, denn „Familie“ wird in Afrika gelebt, d.h. sie ist sehr wichtig und jede/r hilft jedem.

 

Es werden Jugendliche dort ausgebildet, die sonst keine Chance haben, „Lehrgeld“ für eine „normale“ Ausbildung zu zahlen wie: Aidswaisen, missbrauchte Frauen ( Togo-Hilfe e.V. finanzierte den Bau eines Frauenhauses zur Sicherheit der Frauen auf dem Gelände des Ausbildungszentrums ) und Straßenkinder. Bisher wurden weit über 150 Jugendliche in 10 Berufen ausgebildet wie Näher/in, Schlosser, Schweißer, Haarflechterin, Maurer, Schnitzer, Schreiner, Eisenbieger u.v.m.

 

 

Vor 3 Jahren hat der Verein dort den Bau eines „Computerhauses“ finanziert. Geplant von Experten in Deutschland ( z.B. Bodenausgänge für Strom etc. ). Mit Hilfe von Spenden, konnte diese Ausbildungsstelle sehr zügig errichtet und Lehrer engagiert werden, die dann den Umgang mit der EDV erklären konnten. Hierzu hat der Verein dann, auch durch Spenden, Rechner mit franz. Software sowie Tastaturen erhalten und bei „Agerto“ bei den jährlich stattfindenden Inspektionsreisen, installiert.

 

Der Verein ist stolz darauf, dass bei der letztjährigen Überreichung der Urkunden zur bestandenen Prüfung der Lehrlinge, der Deutsche Botschafter Herr Christoph Sander extra aus der Hauptstadt nach Kpalimé gekommen ist.

 

Nachdem über die aktuellen Projekte in Togo und die nächste Reise im November ausführlich gesprochen wurde, bedankte sich der Vorsitzende bei allen Mitgliedern, insbesondere für die weitest angereisten Silvia und Klaus Schmid aus Biberach a.d.R., sowie dem Webmaster Thomas Lang, der extra aus Berlin kam. Sein ausdrücklicher Dank galt allen, denn bei Togo-Hilfe e.V. arbeiten und dies immer ehrenamtlich, alle Kosten z.B. der jährlichen Reisen ( Hotel, Flüge, Essen etc. ) tragen die Reisenden selbst, jeder gespendete Cent geht ohne Abzug in die Projekte!

 

Das 100% der Spendengelder ausschließlich für die Hilfsprojekte verwendet werden, dass können nur sehr wenige Hilfsvereine behaupten!